Die sieben besten Tipps für den Immobilienverkauf

Eine Immobilie verkauft sich nicht eben einmal im Vorbeigehen. Ob es nun um den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung geht: Ein Immobilienverkauf ist stets eine Entscheidung von gewisser Tragweite, was die finanziellen und die persönlichen Verhältnisse betrifft. Um eine Immobilie zum bestmöglichen Preis und ohne rechtliche Probleme verkaufen zu können, ist es wichtig, den Verkauf gut zu überlegen, zu durchdenken und zu planen.

Wichtige Fakten vorab:

  • Planen Sie für den Verkauf einer Immobilie ausreichend Zeit ein und unterschätzen Sie auch die rechtlichen Aspekte und den organisatorischen Aufwand nicht.
  • Achten Sie auf eine professionelle Präsentation, damit Sie viele Kaufinteressenten ansprechen und am Ende den besten Preis erzielen können.
  • Es ist immer gut, einen Immobilienmakler mit ins Boot zu holen, denn Sie können beim Verkauf von dessen Erfahrung und seinem Wissen profitieren - vor, während und nach dem Immobilienverkauf.

Die besten Tipps für den Immobilienverkauf in der kurzen Übersicht

Für einen optimalen Immobilienverkauf finden Sie folgend sieben Tipps, damit der Verkauf möglichst reibungslos über die Bühne gehen wird und Sie am Ende einen fairen Preis beim Verkauf erzielen können.

Tipp 1: Lassen Sie die Immobilie durch einen Profi-Makler bewerten

Die Bewertung Ihrer Immobilie durch einen Profi-Makler ist für Sie kostenlos. Damit erhalten Sie für den Verkauf Ihrer Immobilie eine realistische Einschätzung durch einen Profi und sparen es sich, ein teures Gutachten einholen zu müssen.

Tipp 2: Achten Sie auf rechtliche Aspekte

Für einen problemlosen Immobilienverkauf ist es wichtig, auf rechtliche Dinge zu achten. So gibt es verschiedene Vorschriften, um die ein Profi-Makler weiß.

Tipp 3: Setzen Sie die Immobilie ins richtige Licht

Niemand kauft bekanntlich gerne die sprichwörtliche Katze im Sack. Durch ein paar ansprechende Fotos der Wohnung oder des Hauses können Sie die Zahl potentieller Kaufinteressenten enorm steigern. Achten Sie bei den Fotos darauf, dass die Immobilie gepflegt ist und damit im besten Licht erscheint.

Tipp 4: Suchen Sie alle Unterlagen zusammen

Ehe es an den Verkauf der Immobilie geht, sollten Sie alle Unterlagen zur Hand haben, die relevant für den Verkauf sein können. Denken Sie in diesem Zusammenhang etwa an den Energieausweis, eine Flurkarte, Grundrisse und Aufstellungen über Reparaturen und Nebenkosten.

Tipp 5: Schalten Sie einen Profi-Makler ein

Machen Sie sich den Verkauf nicht unnötig schwer und holen Sie sich einen professionellen Makler mit ins Boot. Er wird Ihnen mit seiner Erfahrung und seinem Wissen bei sämtlichen Fragen bezüglich des Immobilienverkaufs zur Seite stehen. Er ist in der Lage, das Potenzial einer Immobilie zu erkennen und wird als Vermittler zwischen dem Käufer und Ihnen den optimalen Verkaufspreis vereinbaren.

Tipp 6: Lassen Sie ein Exposé erstellen

Wenn es um den Verkauf Ihrer Immobilie geht, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Investieren Sie etwas Geld in ein ansprechendes Exposé, denn dadurch können Sie einerseits Käufer anlocken und vermeiden es andererseits, falsche Erwartungen zu schüren. Beschreiben Sie die Immobilie im Exposé differenziert und realistisch.

Tipp 7: Sorgen Sie für eine ansprechende Vermarktung

Wenn es um die Vermarktung Ihrer Immobilie geht, sollten Sie klotzen und nicht kleckern. Idealerweise bieten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung in sämtlichen großen Internetportalen an, denn hierdurch erreichen Sie eine große potentielle Käuferschicht.

Was gibt es vor dem Verkauf einer Immobilie zu beachten?

Die Immobilie durch einen Profimakler bewerten lassen

Der Wert einer Wohnung oder eines Hauses auf dem Immobilienmarkt ist stets Schwankungen unterworfen und hängt unter anderem von Faktoren wie dem Erhaltungszustand und dem Alter der Immobilie ab. Darüber hinaus ist die Entwicklung der Marktpreise oftmals abhängig davon, ob sich das Haus oder die Wohnung in einer eher ländlichen Region oder einem Ballungszentrum in der Nähe einer Großstadt befindet.

Idealerweise können Sie Ihre Immobilie in Zeiten von niedrigen Zinsen sowie vorherigen Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt verkaufen. Wenn diese beiden Faktoren zusammenkommen, werden besonders viele Personen interessiert am Kauf einer Immobilie sein - allein durch die attraktiven Baufinanzierungszinsen. Wenn der Verkauf der Immobilie dagegen übereilt abläuft, laufen Sie Gefahr, weniger Geld für Ihre Wohnung oder Ihr Haus zu erzielen als möglich gewesen wäre. Daher ist es sinnvoll, einen erfahrenen Makler mit dem Verkauf der Immobilie zu beauftragen, denn dieser kennt die aktuellen Marktpreise der Immobilien sehr genau, vor allem dann, wenn er auf eine bestimmte Region spezialisiert ist.

Rechtliche Dinge beim Immobilienverkauf beachten

Deutschland ist das Land der Bürokratie und ohne diese läuft auch ein Hausverkauf nicht ab. Doch Hand aufs Herz, wissen Sie, welche Formvorschriften und rechtlichen Dinge beim Immobilienverkauf relevant sind?

Der Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Anders als beim Verkauf eines Autos oder eines anderen Objektes müssen Sie beim Verkauf einer Immobilie unterschiedliche Formvorschriften beachten; beispielsweise muss der Kaufvertrag von einem Notar beurkundet werden - gemäß Paragraph 311b des BGB. Darüber hinaus braucht es gemäß Paragraph 873 BGB eine Einigung und Eintragung zur Übertragung des Grundstücks. Auch eine solche ist von einem Notar zu prüfen.

Natürlich können Sie sich vor dem Verkauf einer Immobilie selbst das entsprechende Wissen um die notwendigen Formalitäten aneignen, was jedoch ein ziemlich zeitaufwendiges Unterfangen ist. Deutlich einfacher ist es, den Verkauf der Immobilie an einen Profi-Makler zu übergeben, denn dieser kennt sich ganz genau mit den notwendigen Formvorschriften beim Verkauf einer Immobilie aus.

Klären der Eigentumsverhältnisse

Ehe Sie sich daran machen, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen, sollten Sie die Eigentumsverhältnisse prüfen. Handelt es sich beispielsweise um eine Erbengemeinschaft, kommt es im Anschluss an den Verkauf der Immobilie zu einer Kaufpreisaufteilung abhängig von den jeweiligen Eigentumsanteilen.

Ist das Grundstück finanziell belastet?

Unter Umständen ist das Grundstück, auf dem die Immobilie steht, mit Rechten Dritter belastet. Dies kann einerseits Einfluss auf den Verkaufspreis und zum anderen auf die grundsätzliche Möglichkeit des Immobilienverkaufs haben. Solche Rechte können Hypotheken oder Grundschulden sein. Das Grundbuchamt ist die richtige Anlaufstelle, wenn es darum geht, verlässliche Informationen in dieser Hinsicht einzuholen.

Einsicht in das Baulastenverzeichnis nehmen

In der Vielzahl der Bundesländer werden bei den Baubehörden der kreisfreien Städte bzw. den Landratsämtern Übersichten aller öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen eines Grundstücksbesitzers gegenüber der Baubehörde geführt. In Brandenburg und Bayern verhält es sich etwas anders; hier werden Baulasten nicht in einem eigenen Baulastenverzeichnis, sondern in einem Grundbuchverzeichnis eingetragen.

Was ist während des Immobilienverkaufs zu beachten?

Eine grundsätzliche Entscheidung treffen: Immobilienverkauf mit einem Profi-Makler

Wie bereits mehrfach angesprochen ist der Verkauf einer Immobilie eine Angelegenheit, die nicht vorschnell getätigt, sondern gut durchdacht sein sollte. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu verkaufen, sollten Sie sich vorab fragen, ob Sie für dieses zeitaufwendige Projekt am besten einen professionellen Immobilienmakler beauftragen sollten oder ob Sie es sich zutrauen, diese langwierige Aufgabe selbst übernehmen zu wollen.

Natürlich müssen Sie gewisse Kosten einplanen, wenn Sie einen Makler und seine umfangreichen Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Diese Investition zahlt sich jedoch schnell aus, denn in Sachen Immobilien verkaufen müssen Sie sich dann selbst so gut wie um nichts mehr kümmern.

Folgend finden Sie typische Aufgaben, die beim Immobilienverkauf von einem professionellen Immobilienmakler übernommen werden:

  • Er bewirbt das Immobilienangebot.
  • Er erstellt professionelle Exposés und fertigt ansprechende Fotos des Objektes an.
  • Er kümmert sich darum, Angebote in Zeitungsanzeigen und auf geeigneten Webseiten zu veröffentlichen.
  • Er überprüft die Bonität potentieller Kaufinteressenten.
  • Er organisiert Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten.
  • Er übernimmt die Preisverhandlungen.

Idealerweise entscheiden Sie sich für einen ortsansässigen Makler, der den lokalen Immobilienmarkt sowie die aktuellen Immobilienpreise vor Ort sehr gut kennt.

Die Vorbereitung der Besichtigungstermine

Ganz klar, der erste optische Eindruck einer Immobilie ist eines der relevantesten Kriterien für eine positive Kaufentscheidung. Aus diesem Grund ist darauf zu achten, das Haus oder die Wohnung in einem gepflegten und optisch ansprechenden Zustand bei Besichtigungsterminen zu präsentieren. In der Rolle als Verkäufer ist es zudem wichtig, auf gewisse Fragen seitens der Kaufinteressenten gut vorbereitet zu sein. Hierzu zählt beispielsweise die Energiebilanz des Hauses sowie die Höhe der Heizkosten. Außerdem sollten Sie beachten, dass Sie als Verkäufer einen Energieausweis präsentieren müssen, der vorab von einem unabhängigen Energieberater angefertigt wurde.

Was sollten Sie nach dem Immobilienverkauf beachten?

Seien Sie vorsichtig bei mündlichen Zusagen

Selbst wenn Sie eine mündliche Vereinbarung mit einem potentiellen Kaufinteressenten über den Verkauf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses treffen, ist dies keine Garantie für einen erfolgreichen Verkauf. Der Kaufinteressent hat das Recht, bis zu seiner Unterschrift unter einen Kaufvertrag, der notariell beurkundet ist, zu jedem Zeitpunkt vom Kauf der Immobilie Abstand zu nehmen. Dies ist für Sie sehr ärgerlich, denn Sie bleiben in diesem Fall auf den bisher entstandenen Kosten sitzen, etwa für erstellte Verkehrswertgutachten. Diese können Sie dann nicht einmal steuerlich als Werbungskosten absetzen.

Berücksichtigen Sie vorhandene Darlehen

Unter Umständen ist das Haus oder die Wohnung noch mit Grundschulden oder Hypotheken belastet. Diese müssen Sie grundsätzlich aus dem Kaufpreis ablösen, bevor Sie das Eigentum an einem Grundstück übertragen können.

Wenn Sie ein Darlehen mit dem Gewinn aus dem Verkauf der Wohnung oder des Hauses zurückzahlen möchten, braucht es dafür die Zustimmung des Kreditgebers. Möglicherweise müssen Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung an den Kreditgeber entrichten. Sollte dem so sein, informieren Sie sich rechtzeitig über die Höhe dieser Entschädigung.

Beauftragen Sie einen Notar

Gemäß Paragraph 311b BGB ist definiert, dass eine notarielle Beurkundung für die Übertragung von Immobilieneigentum erforderlich ist. Der Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung ist also erst mit einer notariellen Beurkundung des Kaufvertrags rechtswirksam. Den Großteil der anfallenden Notarkosten muss in der Regel der Käufer der Immobilie übernehmen.

Planen Sie den Umzug rechtzeitig

Haben Sie das Haus oder die Wohnung vor dem Verkauf selbst bewohnt, müssen Sie natürlich Ihren Umzug rechtzeitig planen. Warten Sie damit nach Möglichkeit nicht allzu lange, sondern sorgen Sie dafür, dass Sie den Umzug in Ihr neues Zuhause rechtzeitig planen und damit nicht in Zeitnot und Stress geraten.

Beachten Sie steuerlich relevante Dinge beim Immobilienverkauf

Wenn Sie die verkaufte Immobilie nicht selbst bewohnt haben und diese innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb verkaufen, ist der Gewinn von Ihnen zu versteuern. Bedenken Sie, dass die Besteuerung den Verkaufserlös um bis zu 40 Prozent reduzieren kann. Allerdings wird hierbei nur der erwirtschaftete Gewinn besteuert. Wenn Sie vor dem Verkauf eine Vorfälligkeitsentschädigung abführen mussten, können Sie diese gewinnmindernd anrechnen.

Anders verhält es sich dagegen bei Immobilien, die Sie vor dem Verkauf selbst genutzt haben. Gewinne aus solchen Verkäufen sind steuerfrei, wenn sich die private Nutzung auf das Veräußerungsjahr sowie die beiden vorangegangenen Jahre erstreckte.

Immer versteuern müssen Sie hingegen Gewinne aus Verkäufen gewerblich genutzter Immobilien.

Investitionen des Verkaufserlöses

Nach dem erfolgreichen Verkauf der Wohnung oder des Hauses sollte nun die Überlegung anstehen, was mit dem Erlös aus dem Verkauf der Immobilie passieren soll. Möglich ist es beispielsweise, den Geldeingang für die Finanzierung einer anderen Immobilie zu verwenden oder den Betrag auf einem Tagesgeldkonto oder in längerfristige Anlageformen zu investieren. Unter Umständen soll der Geldsegen aber auch dafür genutzt werden, um Schulden abzutragen.

Fazit zum richtigen Immobilienverkauf

Der Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses lässt sich nicht zwischen Tür und Angel erledigen. Beim Verkauf einer Immobilie gibt es so manche Stolperfallen; daher ist es zu empfehlen, einen professionellen Makler beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses einzuschalten. Idealerweise beauftragen Sie einen Profi-Makler vor Ort mit dem Verkauf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses, denn der Makler wird die Bedingungen und Marktpreise in der jeweiligen Region genau kennen. Auf diese Weise erzielen Sie den bestmöglichen Preis beim Immobilienverkauf.

Immobilienbewertung

Wir übernehmen Ihre Immobilienbewertung Jetzt hier bewerten

Bundesweite Immobilienangebote

Jetzt hier bewerten

Kapitalanlageimmobilien

Text

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.